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Varen Wiki
Varen
Auch bekannt als: Venery Varen

Bluthund der Organisation
Claymore Nr. 2

Claymore Stats
Geschlecht: Männlich
Rang: Nummer 2

Nummer 6
Nummer 8
Nummer 11

Typ: Defensiv
Spezialattacke: Yoki-Erinnerung

Wahrnehmungsmanipulation

Status: Lebendig/Aktiv
Hintergrundinformationen
Zugehörigkeit: Organisation
Herkunft: Lautrec

Varen (Ichigo Kurosaki aus Bleach) ist ein Claymore und die Nummer 2 der derzeitigen Generation der Claymore. Unter den Claymore hat er den Ruf, sehr auf Effizienz zu pochen und eine Abneigung gegen die meisten Anderen seiner Art zu haben.

Geschichte und HerkunftBearbeiten

Varen wurde in einem beschaulichen, kleinen Dorf namens Kotais in der Nähe der großen Stadt Cyreis in Lautrec, dem westlichen Teil des großen Kontinents, geboren. Seine Eltern warne einfache Leute, die in den dörflichen Alltag gut integriert waren und ein gewisses Ansehen aufgrund des Alters ihrer Familie genossen. Man rühmte sich in dem Dorf, das kein Yoma jemals im Dorf gewesen sei und ein ähnlicher Schutz über dem kleinen, unbedeutenden Dorf wie über dem heiligen Rabona schweben solle. Für die meisten Bewohner von Cyreis, der nahen Stadt, war dies vielmehr eine pure Blasphemie und man hielt sich bewusst von dem Dorf fern. In der Annahme, irgendwann würde es seine klare Antwort für seine Anmaßung erhalten. Aber dem Dorf ging es gut. Zahlreiche Händler kamen durch das Dorf und ließen es verhältnismäßig bekannt werden und ein großer Reichtum wurde in den Kammern des Rates angehäuft. Kotais wuchs aufgrund seines vermeintlichen Schutzes und seiner günstigen Lage schnell zu einer wichtigen Stadt heran.

Varen wurden bald auch kleine Geschwisterchen geboren, zwei Mädchen, Zwillinge. Seine Mutter, eine Wäscherin, nannte sie Nadia und Melia. Die Drei wuchsen gemeinsam auf und die Familie konnte sich ein gutes Leben leisten, da der Vater ein bekannter Schmied war und viele Kunden auch von außerhalb seine Künste schätzten und zu ihm kamen, um Dinge schmieden zu lassen. Die Sensation war schließlich eine Anfrage aus dem großen Rabona selbst, welches doch selbst genug erstklassige Schmiede besaß. Als dies geschah war Varen gerade einmal 8 Jahre alt und doch erinnerte er sich an die folgende Veränderung im Dorf. Seine Familie wurden mehr und mehr Ehren zugedacht und bald war sein Vater wie auch seine Mutter Mitglieder im Rat des Dorfes und regelten die wichtigsten administrativen Aufgaben der kleinen Ansiedlung. Für Varen, Melia und Nadia war das eine durchaus klare Änderung. Sie lebten nun nicht mehr in dem schönen kleinen Haus am Rand der Stadt sondern in einem großen, von einer Steinmauer ummantelten Anwesen im Zentrum, nahe des großen Rathauses. Varen gefiel es in dem neuen Haus.

Es war wohnlich, draußen gab es einen Garten mit frischen Obstbäumen und einen kleinen Bachlauf, welcher unter die Straße in eine kleine Kanalisation eintauchte. Dann kam der Schreckenstag, wie Varen ihn später in seinem Verhör durch den Magistrat von Cyreis beschrieb. Einige Leichen wurden in der Nähe des Dorfes gefunden, denen die Eingeweide fehlten und die ganz offensichtlich von Yoma angegriffen worden waren. In ihrer Blindheit glaubten die Menschen, sie seien im Dorf sicher und flohen nicht, sodass eine große Horde Yoma das Dorf innerhalb einiger Tage umstellen und dann ihr Festmahl beginnen konnte.

Als die Yoma in die Stadt eindrangen und zu morden, fressen und töten begannen, waren Varen, Melia, Nadia und die Mutter im Haus, als sie die Schreie hörten. Vater war im Rathaus und sollte sich dort später verbarrikadieren, um als einer der Letzten getötet zu werden. Er und Varen sahen sich nie wieder und konnten sich nie voneinander verabschieden. Mutter führte die drei Kinder in aller Stille, die in der Panik und dem Chaos möglich waren, zu dem Bachlauf und schickte sie in die Kanalisation, wo sie sicher wären bis alles vorbei wäre. Dann verschloss die den Eingang und wurde kurze Zeit später im wunderschönen Garten unter den Apfelbäumen, die gerade Blüten trugen, von einem Yoma angefallen, verstümmelt und dann nach und nach aufgefressen. Varen, Melia und Nadia waren im Schock und rührten sich nicht, bis die Schreie aufhörten und erst, als sie vor Hunger fast schon das Bewusstsein verloren, wagten sie sich nach draußen und fanden eine veränderte Welt vor. Das Dorf war verlassen und totenstill. Überall lagen die Leichen der Opfer der Yoma herum.

Ichigo

Varen nach einem Kampf

So fanden die drei Kinder ihre Mutter. Nach emotionalen Momenten und der Trauer war es Varen, der die Kraft fand, seine beiden Schwestern weiter zu bringen und entschloss sich mit seinen 9 Jahren, den ihm vage bekannten Weg nach Cyreis zu nehmen wo er und seine Geschwister in Sicherheit wären. Die drei Kinder stahlen alles Essbare, was sie tragen konnten zusammen und fanden hierbei noch mehr Schrecken und Elend vor. So verließ Varen sein Heimatdorf mit seinen beiden Schwestern und floh mit diesen durch die Wildnis Richtung Cyreis, da er in der richtigen Annahme, dass die Straße von den Yoma bewacht wurde, querfeldein vorging. Am achten Tag ihrer Reise hatten sich die Drei verirrt und ohne es zu wissen liefen sie immer mehr zum Dorf zurück, wobei sie einen Yoma anlockten, der sie anscheinend in genüsslicher Erwartung einer leichten Mahlzeit spielerisch zu jagen begann. An diesem Punkt trennte sich Varen von seinen beiden Schwestern, um die Aufmerksamkeit des Yoma auf sich zu ziehen und es klappte soweit es Varen sah auch: Der Yoma verfolgte ihn und nicht die beiden Schwestern, die in den Wald flohen. Er würde sie nie wieder sehen. Der Yoma hatte ihn bald eingeholt und an der Grenze zum Dorf derartig gehetzt, das Varen zusammenbrach und um Atem rang. Während er so hilflos da lag, baute sich der Yoma vor ihm auf – in Erwartung eines leichten Fressens – als ihm der Kopf abgeschlagen wurde. Varen sah auf. Eine Frau mit langen, blonden Haaren und goldenen Augen blickte ihn an. Sie war in eine eigenartige Uniform mit Rüstung gekleidet: Eine Claymore!


Varen hatte keine Angst mehr vor ihnen. Früher vielleicht, aber nachdem was er durchmachen musste hatte er sicher keine Angst mehr vor einer halben Yoma! Die Claymore wies ihn an, die Straße nach Cyreis zu nehmen: Alle Yoma im Umkreis seien tot. Erstaunt folgte Varen ihrer Anweisung und kam tatsächlich in Cyreis an, wo man ihn als Überlebenden misstrauisch beäugte. Er wurde vernommen und dann eingesperrt, da man fürchtete er sei ein Yoma. Ein Mann in Schwarz löste ihn schließlich aus, um ihn mitzunehmen und nach Osten zu schleppen, wo er in das Hauptquartier der Organisation gebracht wurde. Dort wurde er zu einem Claymore gemacht und ausgebildet. Er zeigte bereits in seiner Ausbildungszeit ausgezeichnete Fähigkeiten und wurde schnell nachdem er graduierte, auf einen Rang gestuft und zum Claymore Nummer 11 gemacht. Mit 18 Jahren war er einer der Jüngsten Claymore seiner Ära und begann nun seine Arbeit. Er machte erstaunliche Fortschritte und Entwicklungen, sodass er nacheinander zu Nummer 8, Nummer 6 und später zu Nummer 2 gemacht wurde. Momentan gilt er als einer der Wenigen, die das Potential zu Nummer 1 haben könnten, sollte jemals Nummer 1 fallen oder irgendwie verloren gehen.

Fähigkeiten und KräfteBearbeiten

Varen ist ein defensiver Claymore und in der Lage, Yoki sehr gut aufzuspüren. Varens Spezialität liegt im Aufspüren von Yoki. Hat er es einmal gespürt, ist es ihm möglich dieses Yoki so gut wie immer wiederzufinden, was man eine Art Yoki Gedächtnis nennen könnte. Daher dient er der Organisation aufgrund seiner Kraft und Stärke auch als Spür- und Bluthund, wenn es gilt, Verräter aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Diese Fähigkeit ist auch nützlich um Erwachte oder Yoma aufzuspüren, die ihre Aura verbergen. Hat er das Yoki einmal entfesselt wahrgenommen, ist es ihm möglich es auch nach Supression zu spüren. Das Einzige, das ihn abhält und seine Sinne blind macht sind Yoki Supressionspillen. Im Kampf setzt er auf seine einmalige Fähigkeit, sein Yoki in das von Anderen fließen zu lassen. Diese Fähigkeit nennt man in der Organisation Wahrnehmungsmanipulation. Hierbei muss er komplett konzentriert sein und nach Möglichkeit die Augen schließen, was ihn angreifbar macht. Ist es ihm gelungen, in den Geist seines Gegners einzutauchen kann er jeweils eine sensorische Motorik (Sehen, Riechen, Hören) ausschalten. Jedoch wirkt dies nicht sonderlich lange - meist nur für Sekunden, obgleich dies ausreichend sein kann, um einen Gegner zur Strecke zu bringen. Er kann diese Fähigkeit nicht beliebig oft einsetzen, sondern muss nach einer Nutzung meist ausruhen. Es ist dazu eforderlich sein Yoki auf mindestens 30% zu erhöphen - ansonsten wirkt die Kraft nicht. Ebenso wirkt diese Fähigkeit nicht bei Gegnern, die ein enorm größeres Yoki besitzen.


Varen wird gespielt von Christian
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